21/10/2026 0 Kommentare
COME TOGETHER mit dem Thema "Zeitzeugen". Zu Gast: Alfred-Mario Molter
COME TOGETHER mit dem Thema "Zeitzeugen". Zu Gast: Alfred-Mario Molter

Alfred-Mario Molter (* 23. Januar 1952 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Politiker der CDU.
Geboren in Frankfurt am Main siedelte die Familie Molter 1956 in die DDR um. Molter studierte Philosophie und Theologie in Erfurt und absolvierte ein Fernstudium im Kultur-, Literatur- und Kunstwissenschaften bei der Humboldt-Universität zu Berlin, 1984 schloss er mit dem Diplom ab. Er katholischer Christ ist, schrieb er seine Diplomarbeit zum Thema der katholischen Kirche in Prenzlauer Berg. Er war als Bausoldat im Wehrersatzdienst und, von 1985 bis 1990 war er Verlagslektor. 1990 übernahm er den Posten des persönlichen Referenten der Bundesgeschäftsstelle der CDU in Berlin, ab 1995 war er Wahlkreisgeschäftsführer. Zuletzt arbeitete er in einem Verlagshaus und bei Dussmann.
1974 trat Molter in die CDU der DDR ein. Von 1987 bis zur Wiedervereinigung und erneut von 1993 an saß er im Kreisvorstand der CDU im Bezirk Köpenick, ab 1994 als Kreisvorsitzender. Bereits 1989 wurde er zum Vorsitzenden des Ortsverbandes Friedrichshagen gewählt. 1990 gehörte er zudem dem Landesvorstand der CDU in Ost-Berlin an. Er war Mitglied der ersten frei gewählten Berliner Stadtverordnetenversammlung, und dort stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU . 1991 zog er in das Abgeordnetenhaus von Berlin ein; auch hier war er stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. 2001 schied er aus dem Parlament aus. Zuletzt leitete er den CDU-Ortsverband Müggelheim, Ende 2005 trat er vom Vorsitz zurück.[1] Heute gehört er dem Landesvorstand im Deutschen Bibliotheksverband an.[2]
Herrn Molter kenne ich als engagierten Politiker der CDU in der spannenden Wendezeit , der sich immer auch als engagierter Christ und DDR-Bürger für die Belange der Menschen in dieser Stadt einsetzte. Interessant sind seine Erfahrungen in der CDU-Ost, als diese noch eine Blockpartei war und dann im ersten gemeinsamen frei gewählten Parlament Berlins. Gerade ein bekennender Katholik kann seine besonderen Erfahrungen mit der Kirche in der DDR und im Staat mit uns teilen. Cordula Kollotschek
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