Gedanken zum Jubiläumsjahr des Franziskus von Assisi - von P. Heinrich Mühlbauer

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# Berichte - St. Karl Borromäus / Salvator

Gedanken zum Jubiläumsjahr des Franziskus von Assisi - von P. Heinrich Mühlbauer

Wer hat ihn nicht alles vor seinen Karren spannen wollen?!

Friedensmissionen, Ökologiebewegungen, Kirchenkritiker beispielsweise. Natürlich nur mit den besten Absichten.

Dabei wird meist ausgespart, dass Franziskus von Assisi Christ war. Ohne seine Christusbeziehung und Liebe gerade zum Gekreuzigten ist er kaum verständlich.

Vom Kreuz her hatte er den Auftrag bekommen, die Kirche wieder aufzubauen. Zunächst bezog er die Anweisung auf San Damiano, eine baufällige Kapelle. Handfest setze er sie um. Erst allmählich wurde ihm klar, dass dieses Wort als innere Gewissheit viel tiefer zu verstehen ist. Und er entdeckte: Das Evangelium leben, sich ihm auszusetzen, - so wird die Kirche aufgebaut, die in Trümmern liegt. Er macht sein Leben zum vorrangigen Reformort und sucht nicht nach den vermeintlich Schuldigen.

Das beeindruckt mich.

So gibt es im Leben eines Menschen, wie ich gelesen habe, zwei wichtige Momente: Wenn du geboren wirst und wenn du erkennst, warum.

P. Heinrich

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