07/05/2026 0 Kommentare
Meldung Wußten Sie, dass ... (Mai 2026) von Bruder Bruno Rehm (Steyler Missionare)
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# Berichte - Heilig Geist

Meldung Wußten Sie, dass ... (Mai 2026) von Bruder Bruno Rehm (Steyler Missionare)
… unser grüner und blühender Innenhof in der Corona-Zeit vor 5 Jahren einen noch höheren Stellenwert als in der übrigen Zeit bekam? Viele Gottesdienste und Veranstaltungen wurden gerade jetzt dort im Freien abgehalten und die Menschen schätzten dies überaus sehr. Der Garten wird von Steyler Mitbrüdern in ihrer Freizeit engagiert gepflegt. Seit 2013 machte dies hauptsächlich Pfarrer P. Madro, unterstützt von Br. Theo Becker und seit 2016 macht dies Br. Becker weitgehend allein. Die Besucher empfinden diesen Garten im Schatten der wuchtigen Rotbuche als ein kleines Paradies.
… vor 30 Jahren, am 02.05.1996, Frau Simone Söllner ihren Dienst als neue Leiterin unserer Kita, Preußenallee 25, begann? Ihr folgte dann Frau Judith Stückler (09.08.1999 - 31.05.2005), dann über 20 Jahre lang als Leiterin Frau Martina Pfaff (01.06.2005 - 31.07.2025) und seit dem 01.08.2025 Frau Sibylle Rooß.
… vor 25 Jahren, am 02.05.2001, sich die Priester und Diakone des neuen Groß-Dekanates Charlottenburg-Wilmersdorf bei uns in Heilig Geist trafen? Nach einer feierlichen Vesper in der Kirche ging es hinüber zum Pfarrsaal. Hier wurden Angelegenheiten des Dekanates besprochen wie z. B. Ernennungen und Versetzungen und die finanzielle Lage des Bistums im Allgemeinen und im Besonderen, wie auch größere Themen wie z. B. die Umsetzung des Pastoralforums und die Vorbereitung auf den gemeinsamen Kirchentag 2003. (Das „Projekt 30 pastorale Räume“, d. h. Zusammenführung von Gemeinden, unter dem Thema, „Wo Glauben Raum gewinnt“, war damals noch kein Thema, es begann erst 2013). Eine solche Tagung gibt dem Ortspfarrer auch immer Gelegenheit, seine Gemeinde vorzustellen, wer sie ist und wie sie geworden ist und Gebäude und Einrichtungen zu erklären. Der damalige Pfarrer, P. Hubert Schöning SVD, tat dies alles mit stolzgeschwellter Brust.
… vor 70 Jahren, vom 10. bis zum 27. Mai 1956, eine Wohnviertel-Mission stattfand? Sie begann an Christi Himmelfahrt in dem Wohnviertel zwischen Soorstraße und Königin-Elisabeth-Straße, sowie zwischen Haeselerstraße und Kaiserdamm. (Die Kindermission ging ihr voraus und war ein voller Erfolg). Die Patres Frowin und Maurus aus dem Kapuzinerorden predigen im sogenannten Wohnviertel hinter dem Reichskanzlerplatz, heute Theodor-Heuss-Platz, eine Volksmission zur Erneuerung des religiösen Lebens. Auch in unserer Kirche predigen sie in den Maiandachten und vor Pfingsten, unserem Patronatsfest. Die Volksmission wurde nach 17 Jahren zum ersten Mal wieder in Heilig Geist gehalten. Die Beteiligung in der weit ausgedehnten Pfarrei – sie war territorial die größte aller katholischen Pfarrgemeinden West-Berlins – war überwältigend. Jeden Tag wurden zwei verschiedene Predigten gehalten. Der große Saal von Boenes Festsälen war morgens mit rund 100 und abends mit rund 200 Gläubigen besucht. Weil die Mission zunächst ein bestimmtes Wohnviertel zu erfassen suchte (auf 1/30 des Pfarrterritoriums wohnte 1/5 der Gläubigenzahl der Pfarrei) konnte man genau die Teilnehmerfrequenz feststellen. Demzufolge nahmen an der Mission 40 – 50 % der Katholiken teil. Die beiden Kapuziner verstanden es, in anregender Form Kinder und Erwachsene anzusprechen. Der „Kinderpater“ war P. Frowin. Beide Kapuziner ergänzten sich gegenseitig optimal: der Milde, P. Frowin, ergänzte geschickt den starken P. Maurus. Die Prediger beherrschten Form und Inhalt der üblichen Volkspredigt. Der Andrang zu den Beichtstühlen – die beiden Missionare standen dort durchweg bis 23 Uhr zur Verfügung – sowie der Kommunionempfang übertraf daher nach dem Urteil der Laien, der Seelsorger und der beiden Volksmissionare weithin die Erwartungen. Das war vor allem auch den Laienhelfern (insbesondere der Legio Mariae) zu verdanken, die durch 6 Monate hindurch dreimal jeden Gläubigen im Wohnviertel besuchten (100 blieben unbesucht, weil sie nie anzutreffen waren). Die Begeisterung der ganzen Gemeinde kam bei den beiden Schlussfeiern am 27. Mai zum Ausdruck. Im Garten der Liebfrauenschule, Ahornallee 33, war um 9 Uhr hl. Messe mit der Missionsschlussfeier unter besonderer Beteiligung der Jugend. In Heilig Geist war die Schlussfeier um 19.30 Uhr. Ein Höhepunkt der Schlussfeier war der Besuch von Bischof Laureano Rogamwa von Rutabo in Tanganjika (Tansania), Afrika. Er hatte vorher an der Jugendkundgebung in der Waldbühne teilgenommen.
… vor 10 Jahren, am Pfingstsonntag, dem 15.05.2016, die „Berliner Choralscholen“ am Ende der vom Kinderchor gestalteten Familienmesse um 10 Uhr zur Danksagung nach der Kommunion zusammen mit dem Kinderchor den Pfingtshymnus „Veni Creator Spritus“ sangen? Um 11.30 Uhr gestalten dann die Mitglieder der Berliner Choralscholen (St. Rita, Mater Dolorosa, Sankt Bernhard, Berliner Choralschola und unsere Schola) in unserer Kirche den Pfingstgottesdienst. Nach dem Gottesdienst trafen sich die Choralchöre im Klosterstübchen bei Wein, Bier und Käse etc. – und erhielten währenddessen prompt eine Einladung zum 1. Festival der Religionen in der „Werkstatt der Kulturen“ an der Wissmannstraße, Nähe Hermann-Platz, das am 10. Juli 2016 stattfand. Das interreligiöse Festival betonte und feierte die kulturelle Vielfalt Berlins. Diverse kirchliche Gemeinden und soziale Gruppen nahmen an diesem Festival teil. Am späten Nachmittag des Festivals sangen dann Mitglieder der Berliner Choralscholen dem interessierten Publikum gregorianische Gesänge. Sie repräsentierten damit das Christentum und hier insbesondere die katholisch-christliche Tradition. Das Fazit von Richard Schimmerohn aus unserer Gemeinde: „Alle Sängerinnen und Sänger stimmten darin überein, dass der Auftritt gerade im Hinblick auf Verständigung und Achtung der in unserer Stadt ausgeübten Religionen untereinander bedeutungsvoll war.“
… vor 20 Jahren, am 20.05.2006, die Kapelle im nahen Olympiastadion als ökumenischer Andachtsraum eingeweiht wurde? Sie liegt bekanntlich auf dem Gebiet unserer Pfarrei. Eine dreijährige Planung und Realisierung der Olympiastadionkappelle gingen voraus. Neben dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Huber, und Weihbischof Weider konzelebrierten auch der evangelische Ortspfarrer und dessen katholischer Kollege, P. Manfred Krause SVD. Die Kapelle mit ihren 50 Plätzen reichte für die vielen Gäste nicht aus. Die meisten saßen auf der Ehrentribüne des Stadions und verfolgten die Zeremonie auf der großen Stadionanzeige. Der Jugendchor unserer Pfarrei Heilig Geist gestaltete die Feier musikalisch mit. - Pünktlich zur Fußball-WM 2006 hatte unsere Pfarrei als offizielle WM-Pfarrkirche etwas für ihr Outfit getan. Die Kirche wurde gestrichen, ein neuer Schaukasten aufgestellt und Hinweisschilder wurden an den Hauptstraßen zur Pfarrei angebracht. Für die Spieltage in Berlin war ein reichhaltiges Programm erstellt, welches sowohl spirituelle als auch gesellige Akzente setzte. Sechs Spiele fanden in „unserem“ Olympiastadion statt. Unsere Pfarrei wollte daher den Menschen, die zu den Spielen kamen, zeigen, dass sie „zu Gast bei Freunden“ sind. Eine WM-Kommission aktivierte die ganze Gemeinde. An den Tagen vor und während der Fußballspiele bestand rund um die Kirche ein breites Angebot, von Café über Torwände bis zum spirituellen Programm in der Kirche. Die Notfallseelsorge des Bistums schlug bei uns ihre Zelte auf und die Seelsorger der fremdsprachigen Gemeinden Berlins stiegen ebenfalls ins WM-Boot. Den Anbetungsschwestern wurde vorgeschlagen, ein Banner an ihrer Kirchenwand anzubringen mit dem Versprechen: „Wir beten für Ihren Sieg!“ Ein ganz besonderer Fan-Club wurde gegründet – eine kleine Gruppe, ein paar sehr engagierte Power-Damen unserer Pfarrei - Judith Zierz, Ursula Krug, Malla Werner, Regina Bopp, Kim Heuer… - waren es. Sie sorgten jeweils für die nötige Stimmung bei den Übertragungen der Spiele mit deutscher Beteiligung in unserem Pfarrsaal, nicht nur 2006 sondern dann auch in den folgenden Meisterschafts-Jahren... (nach 2007 erweiterte sich der illustre Club durch ihren Ehrenpräsidenten, Br. Peter Mazurkiewicz).
… vor 5 Jahren, am 20.05.2021, die beiden Original-Mosaiktafeln „Arnold Janssen“ und „Josef Freinademetz“ zwischen Beichtstuhl und Marien-Holztafel angebracht wurden? Es gab vorher in unserer Kirche bereits seit 1985 an der Rückwand eine Gedenktafel „Pater Josef Freinademetz SVD, 1852-1908, Missionar in China / Bitte für uns“, Bronzerelief (58 x 77 cm). Sie war von dem Salvatorianer-Pater Prentke geschaffen. Bei der Kirchenrenovierung 1988 wurde sie abgehängt und nicht mehr aufgehängt. Sie war in der Aufmachung eher düster (Bronze). Die 2 Mosaiken (je 50 x 36 cm) aus dem Mutterhaus Steyl mit dem Portrait vom hl. Arnold Janssen und vom hl. Josef Freinademetz haben leuchtende Farbtöne. Geschaffen wurden sie von Br. Bernhard Fembek SVD (1923-2009), St. Gabriel, Mödling. Der Rektor von Steyl war bereit, die beiden Portraits als Leihgaben des Missionshauses St. Michael, Steyl, zu überlassen.
… vor 50 Jahren, am 22.05.1976, eine Dampferfahrt unserer Gemeinde mit dem "Präsident" nach Tegel und bis zur Glienicker Brücke stattfand? Mit besonderer Freude konnten wir bei dieser Fahrt unseren Generalvikar Dr. Tobei begrüßen, der sich in unserer Mitte sehr wohl fühlte. Die knapp 400 Teilnehmer konnten allerdings die Kosten von 1.500 DM nicht decken.
… vor 100 Jahren an Pfingsten 1926 (23. Mai) im damaligen St. Hildegardkrankenhaus (Thüringer Allee 12 / Masurenallee 17) eine Kapelle für die junge Heilig Geist Pfarrei durch Weihbischof Deitmer eingeweiht wurde? Sie nannte sich stolz „Heilig Geist Kirche“. Der Kohlenschuppen dieses Krankenhauses wurde dafür umgebaut. Dies wurde möglich, weil der damalige Pfarrer Balkenhol seit 1924 die Schwestern des Krankenhauses seelsorglich betreute. Unsere jetzige Kirche in der Bayernallee wurde gut 6 Jahre später bezogen. Die erste Kapelle unserer Pfarrei, seit 1922 im Elisabethstift in der Nußbaumallee, konnte durch die bauliche Umgestaltung des Gebäudes nicht mehr weiter genutzt werden und war auch bereits zu klein.
… vor 15 Jahren, am Montag, dem 23.05.2011, 23 Pilgerinnen und Pilger von ihrer Pilgerfahrt nach Israel heimkehrten? Unter Leitung ihres Pfarrers P. Rüdiger Brunner und Herrn Joachim Mordeja wurde sie unseren Gemeindemitgliedern angeboten. Knapp acht Tage hielten sie sich im Heiligen Land auf, bei einem gedrängten und anspruchsvollen Pilger-Programm. Herr Mordeja verfasste dazu einen ausführlichen Pilgerbericht. Vieles klang noch nach, daher war am 21. Juni 2011 im Gemeindesaal um 20 Uhr ein Nachtreffen und ein Informationsabend.
… vor 20 Jahren, an Christi Himmelfahrt, 25.05.2006, rekordverdächtig, 63 Kinder der Pfarrei zur Erstkommunion geführt wurden? Dies war eine sehr große Zahl für unsere Diasporasituation. Ja sie war eine der größten seit dem Ursprung von Heilig Geist (1961 waren es 70 und 1953 sogar 95 Kinder). Die rheinländischen Familien, die nach dem Fall der Mauer nach Berlin kamen, trugen maßgeblich zu dieser großen Zahl bei. Auf die Erstkommunion bereiteten folgende Katechetinnen die Kinder gut vor: Frau Biasatti, Frau Breitkopf, Frau Gabriele Föhles, Frau v. Freytag, Frau Christiane Helten, Frau Ursula Krug und Frau Wimmer-Meyer.
… vor 5 Jahren, im Jahr 2021, die Erstkommunionfeiern, üblicherweise an Christi Himmelfahrt, wegen Corona ganz ausfielen? Somit gehen ab dem Folge-Jahr 2022 nicht mehr die Grundschüler der 3. Klasse, sondern der 4. Klasse zur Erstkommunion.
27.04.2026 von Bruder Bruno Rehm
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